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19.10.18 14:00 Alter der Meldung: -3 Tage

2. Forum "Europa-Liszt-Raiding" im Lisztzentrum Raiding

In Raiding: am 19. & 20. Oktober 2018, jeweils 14:00 - 17:00 Uhr

Franz Liszt gilt heute als europäischer Künstler. Seine Wanderjahre führten ihn durch ganz Europa, von St. Petersburg bis Lissabon. Er lebte in Ungarn, Frankreich, Schweiz, Ukraine, Deutschland und Italien. Aufgrund der musikalischen Stile, die er in Europa vorfand und in seinen Kompositionen aufgriff, sowie seiner zukunftsweisenden, oft auf Werke der Weltliteratur programmatisch Bezug nehmenden Musik ist sein Schaffen nur in einer europäischen, ja universellen Dimension zu fassen.
Das ist der Beweggrund, warum wir das Forum am Geburtsort von Franz Liszt ins Leben rufen, um während des ihm gewidmeten Festivals auch über europäische Identität und Zukunft zu sprechen.

Prominente Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Medien erzählen über ihr Europa und diskutieren mit dem Publikum. Inspiriert durch die Vielfalt musikalischer Stile und Ausdrucksformen, wie Liszt sie in Europa vorfand, ist sein Schaffen nur in einer europäischen, ja universellen Dimension zu fassen. Am Geburtsort von Franz Liszt findet mit dem 2. FORUM EUROPA – LISZT – RAIDING eine Vortrags- und Diskussionsrunde statt, die sich mit Europa, seiner Gegenwart und Zukunft aus politischer, gesellschaftlicher und kultureller Sicht auseinandersetzt.

Motto: „Europa auf der Spur: in Literatur, Musik und Politik“

Programm

Freitag, 19. Oktober, 14.00-17.00, Kleiner Saal ​

„Europäische Spurensuche in der Musik“ ​

Miriam Damev (Journalistin und Autorin), Michele Calella (Musikwissenschaftler, Universität Wien) und Wolfgang Schlag (Kulturredakteur Ö1) im Gespräch
Moderation: Michael Kerbler
Nach einer Pause drei „Lagerfeuer“*
moderiert von Karin Bischof, Patricia Hladschik und Dieter Schindlauer

Samstag, 20. Oktober, 14.00-17.00, Kleiner Saal ​

„Europadämmerung?“ ​

Maria Berger (Richterin am Europäischen Gerichtshof), Heide Schmidt (Politikerin), Dimitré Dinev (Schriftsteller) im Gespräch
Nach einer Pause drei „Lagerfeuer“*
moderiert von Karin Bischof, Patricia Hladschik und Dieter Schindlauer ​

* Bei den (imaginären) „Lagerfeuern“ handelt es sich – in Erinnerung an ein nächtliches, bacchantisches Fest, das Franz Liszt mit Roma in der freien Natur Ungarns erlebte – um kleine, intime Gesprächsrunden der an der Podiumsdiskussion Teilnehmenden mit dem Publikum.

Reihen-übergreifend: „Was wollen und können wir für Europa tun?“

Gespräche für Interessierte mit Karin Bischof, Patricia Hladschik, Nini Tsiklauri und Dieter Schindlauer sowie Michael Kerbler bzw. Hannes Tretter, jeweils nach Ende der Diskussionen (max. eine Stunde)

Info & Anmeldung (kostenlose Teilnahme):
T: +43 2619 51047 | raiding@lisztzentrum.at | www.lisztfestival.at

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